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Nicole

Therapie

Spielen ist die Sprache der Kinder

Nicole Mustermann1 Min. Lesezeit

Warum in meiner Praxis so viel gespielt wird – und wie Kinder im Spiel verarbeiten, wofür ihnen noch die Worte fehlen.

Eltern fragen mich manchmal etwas verunsichert: „Und dann spielen Sie einfach?" Die Antwort ist: Ja – und genau das ist die Arbeit.

Was im Spiel passiert

Kinder können innere Konflikte selten in Worte fassen. Aber sie können sie darstellen. Im Rollenspiel, mit Figuren im Sandkasten oder beim Malen zeigen sich Themen, die sonst verborgen bleiben: Wut, Trauer, Ohnmacht, Sehnsucht.

Im geschützten Rahmen der Therapie kann ein Kind diese Gefühle ausdrücken, ausprobieren, verändern. Der Drache wird besiegt. Das kleine Tier findet ein Zuhause. Die Figur, die immer allein war, bekommt eine Freundin.

Die Rolle der Therapeutin

Ich begleite das Spiel aufmerksam, spiegle Gefühle und biete – wo es passt – neue Wendungen an. Dabei geht es nie darum, dem Kind etwas aufzudrängen, sondern ihm Raum zu geben, eigene Lösungen zu finden.

Und die Eltern?

Eltern sind ein wichtiger Teil des Prozesses. In regelmäßigen Elterngesprächen schauen wir gemeinsam, was sich zeigt und wie Sie Ihr Kind im Alltag unterstützen können.

Sie möchten darüber sprechen?

Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen – in einem unverbindlichen Erstgespräch.

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